Niantic trendete am Freitag auf Twitter – und das nicht ohne Grund.  Das Unternehmen hat nämlich Änderungen an den Fern-Raid-Pässen von Pokémon GO vorgenommen, um Vor-Ort-Raids attraktiver zu machen. Die Community ist davon allerdings alles andere als begeistert.

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Was ist passiert? Am Donnerstagabend teilte Niantic über die Sozialen Medien die an den Fern-Raid-Pässen vorgenommenen Änderungen. Ab dem 6. April um 20 Uhr werden die Pässe nicht nur teurer ausfallen, sondern auch täglich beschränkt sein.
So dürft ihr für einen Fern-Raid-Pass bald 195 Pokémünzen statt der aktuellen 100 zahlen. Drei Fern-Raid-Pässe sollen für 525 Pokémünzen statt 300 erhältlich sein, was zumindest den vorher kommentarlos gestrichenen Mengenrabatt wieder einführt.

Niantic

Außerdem dürft ihr pro Tag nur noch an 5 Fern-Raids teilnehmen. Während besonderer Events kann sich diese Zahl allerdings ändern. Damit lässt Niantic einen besonderen Raum für spontane Willkür offen.
Immerhin können Fern-Raid-Pässe als Belohnung von Forschungs-Durchbrüchen gewonnen werden, was die zumindest diese Spielmechanik um einiges attraktiver gestaltet.

It’s happening. Starting April 6th, the STRIKE is on. For the ones who aren’t uninstalling, consider doing the strike for AT LEAST a week, but carry on as long as you wish. No remotes/premium raid passes from that time, and consider turning off adventure sync.
byu/Moumantai inpokemongo

Wie zu erwarten ist die Community von Pokémon GO über diese Veränderungen nicht gerade begeistert. Im Gegenteil, der Subreddit ruft zum Beispiel zu einem Streik und Boykott des Spiels auf.
In dem entsprechenden Flugblatt heißt es, dass man bei der einfachen Hinnahme dieser neuen Maßnahme zur Monetarisierung die Gies des Unternehmens weiter fördern werde. Dennoch wolle man niemandem zu dem Streik forcieren.

Ähnlich wie im Subreddit kritisieren auch zahlreiche Twitter-User die Entscheidungen des Unternehmens. Gerade die Spieler, die in ländlichen Regionen leben, haben kaum die Gelegenheit regelmäßig an Vor-Ort-Raids teilnehmen zu können und sind auf die Fern-Raids angewiesen. Doch Niantic schweigt zu der Kritik an den Veränderungen stoisch.
Ob das Unternehmen nochmal von den Plänen bei Pokémon GO absieht, ist fraglich.

Wer wieder in gute Laune geraten möchte, kann sich unsere Meldung zum fünfjährigen Jubiläum von PUBG Mobile ansehen.

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